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Entspannung in Heilbädern und Heilquellen

Die im Westen der Tschechischen Republik gelegene Region ist insbesondere durch ihre Heilbäder bekannt geworden. Auf Grund der hohen Anzahl und der Qualität der hier entspringenden Mineralquellen gilt die Region als weltweit einzigartig.
Westböhmen ist mit seinem sauberen Wasser, dahin plätschernden Flüssen und sprudelnden Thermalquellen ein wahres Bäderparadies.

Zum Dreigestirn der westböhmischen Heilbäder zählen traditionell Karlovy Vary (Karlsbad), Mariánské Lázně (Marienbad) und Františkovy Lázně (Franzensbad). Zunehmender Beliebtheit erfreute sich in jüngster Vergangenheit das Heilbad Jáchymov (Joachimstal) - eine Tatsache, die in erster Linie den dortigen radioaktiven Quellen zu verdanken ist. Kynžvart (Königswart) und Konstantinovy Lázně (Konstantinbad) gehören indes zu den weniger bekannten Kurorten Westböhmens.
Karlsbad führt die Riege der Kurbäder an. Nachweislich wurde hier schon in der Steinzeit gebadet. Seit dem 14. Jh. wird ”der Sprudel”, wie die Quelle lokal genannt wird, zum königlichen Baden und seit dem 16. Jh. auch für Trinkkuren genutzt. Weltberühmt wurde sie, als der Kaiser anfing ihr Sprudelsalz einzunehmen. Sprudelsalz wird aus dem Verdampfen des Mineralwassers gewonnen und fördert durch Trinkkuren die Revitalisierung von innen heraus. Der bekannte Dichter Goethe verdankte nach eigenen Worten dem Karlsbader Sprudel eine „ganz neue Existenz“ und war hier oft zur Kur. Ganz nebenbei sei erwähnt, dass auch Mineralogen mit Aragonit, Sprudelstein und Erbsenstein, ein Produkt heißer Quellen, wahrlich verwöhnt werden.
Andersartige, feuchtwarme Bodenschätze gibt es beim Franzensbad, ein Moor mit Gasausbrüchen, Sumpfvulkanen und Mineralquellen. Durch das Gebiet führt ein 3 km langer Rundweg mit Informationstafeln.
Im ebenso bedeutenden Marienbad plätschern ganze 40 Mineralquellen. Das städtische Wasserwerk hat im Untergrund von Pilsen moderne Technik mit Altbewährtem verbunden. Hier bilden historische Keller, Gänge und Räume aus dem Mittelalter einen weitreichenden Komplex. Ursprünglich handelte es sich um mittelalterliche Kaufmannskeller und Brunnen. Diese wurden im letzten Viertel des 20. Jh. miteinander verbunden und dienen heute zur Ableitung von Grundwasser aus der Altstadt. Ein Teil der Räume ist in der Sommersaison für Besucher zugänglich. Der Rundgang umfasst u. a. das moderne Wasserwerk, einen historischen Abwasserstollen und mehrere Ausstellungsstücke zur Geschichte der städtischen Wasserversorgung.
Beim Silberbergbau im Erzgebirge trafen Bergleute immer wieder auf pechschwarze Steine, für die sie keine Verwendung hatten und wegwarfen. Bis in dieser Pechblende 1789 Uran und 1898 Radium entdeckt wurden. Das leuchtende Radium wurde bis ca. 1965 bei selbstleuchtenden Zifferblättern und Zeigern von Uhren und Uranerz jahrzehntelang zum Färben von Glas verwendet.
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